Monatsportrait: Viktoria Strecker – Organische Kunst

An jedem 1. Sonntag im Monat stelle ich von nun ab 2024 aufstrebende oder für mich auch spannende internationale Künstler:innen in diesem Blog vor. Ich greife das Projekt wieder auf, das ich vor Jahren schon mal pflegte, Künstler:innen verschiedener Genres vorzustellen. Mehr Infos dazu –> hier.

Foto: Andreas Endermann

Den Anfang macht nun im Januar 2024 die 1987 in Hannover geborene Künstlerin Viktoria Strecker, die beispielsweise Papier- oder Stoffkunst herstellt, aber dabei ganz interessante und fantasievolle Wege geht. Eindrucksvoll filigran oder detailreich erscheinen ihre Werke, die teils wie Installationen anmuten. Die an Natur erinnern, an Fantasiegebilde, an Mahnmale teils oder an Flechten.

Icon, Öl auf Fotopapier, Foto & Werk: Viktoria Strecker

Ihre Kunst würde ich persönlich als außergewöhnlich betrachten, die zwischen Plastiken, Installationen und „Malerei“ im weitesten Sinne changiert. Düster und geheimnisvoll wirkt vieles von dem was ich gesehen habe, aber nicht auf eine unangenehme Weise. Und auch zart und sehr zerbrechlich.

Inspirationen finden sich teils aus Natur, teils ergeben sie für mich Mahnmale unserer Wegwerfkultur. Holz, Plastik, genähter Schaumstoff, Stoffe und Acryl erfahren ein Upcycling. Experimentell wirkt vieles davon auf mich. Die Werke wirken teils organisch, abgerundet im Ganzen und andere erscheinen wie zufällig arrangiert. Alles was sie in die Hände nimmt, scheint verarbeitet zu werden und erfährt dadurch ein 2. Leben.

Ich war jedenfalls sehr fasziniert, als ich verschiedene ihrer Werke gesehen habe.

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