Auf zu neuen Ufern Part II: Papierarbeiten

So, meine Auszeit ist ja schon länger vorbei, war sie auch keine richtige, denn ich war mit der Ausstellung wochenlang beschäftigt, die man in Hamburg noch bis zum 15.Mai 2022 sehen kann! 😊

Angeregt durch eine internationale Ausschreibung im Januar, die Künstler:innen ansprach mit Papier Kunstwerke zu schaffen, egal in welcher Ausdrucksform, habe ich mich endlich mal weiter mit Papier und dessen Möglichkeiten auseinandergesetzt und es gewagt, mein sicheres Terrain der Malerei zu verlassen. Deswegen hatte ich mich seit Januar auch etwas vergraben, um mich u.a. ganz diesem Thema widmen zu können.

Seit Jahren schon schwebte mir vor mit Papier etwas intensiver zu arbeiten und es noch mehr einzubinden als üblich.

Teilweise (selbst-)handgeschöpftes Papier und China-, Reis- sowie Japan-, Himalaya- und Naturpapier flossen in meine Arbeiten mit ein. Auch vorher schon fanden sich in meinen Gemälden Papiere, die ich mit einband, übermalte und die Strukturen schufen.

Inspiriert sind diese Werke ebenso von der Natur (und der Vielschichtigkeit der emotionellen Bandbreite des Menschen). Explizit für diese Serie habe ich zudem mit Blattgold und Pigmenten gearbeitet, die einen Kontrast zum hellen Papier bilden. Wobei ich bewusst minimalistisch geblieben bin, um den Fokus auf das Papier zu lenken und es hier von allen Seiten intensiv betrachten zu können.

‚Ãœberlagert I‘, 54x54cm, 1/2022, Gemälde und Foto: Manuela Mordhorst
Ãœberlagert IV, 25x25cm, 1/2022
Ãœberlagert V, 25x25cm, 1/2022
Ãœberlagert I, 54x54cm, 1/2022
Ãœberlagert VI, 25x25cm, 1/2022
Ãœberlagert VII, 25x25cm, 1/2022

Ich selbst gestehe, dass diese Arbeit sehr meditativ ist und war, fokussiert, zentrierend und viel Konzentration erfordert. Aber es hat auch Spaß gemacht etwas anderes zu wagen, was schon so lange in meinem Kopf herumschwirrte. Ich schätze, ich werde das auch noch weiter ausbauen. Weitere Werke sind schon geplant.

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