05.09. – 02.10.2026 Handwerksform Hannover

Wie begegnen Menschen dem Tod? Wie erleben sie Verlust – und wie entsteht Trost? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, den Tod als Teil des Lebens neu zu betrachten.
Nach 21 Jahren widmet sich die Handwerksform Hannover erneut dem Thema Verlust, das sich letztmalig 2005 unter dem Titel „das letzte Geschenk“ präsentierte.

Im Mittelpunkt stehen auch dieses Mal, handwerkliche und künstlerische Arbeiten, die einen achtsamen, offenen und individuellen Umgang mit Abschied, Verlust und Erinnerung sichtbar machen.
Sowohl den Kunsthandwerkenden als auch den Mitarbeitenden der Handwerksform war die Verantwortung und der respektvolle Umgang mit Trauer, in jeglicher Form, bei der Umsetzung der Aufgabe bewusst und wichtig.
Diesem Aspekt wurde bei der Konzeptionierung dieser besonderen Ausstellung Rechnung getragen:
„Trauer und Trost“ beleuchtet, welche Rituale des Abschieds Halt und Orientierung geben, wie sie sich verändern und neu denken lassen und auf welche Weise Erinnerung als fortbestehende Beziehung erfahrbar werden kann.
Auch können Besuchende erfahren, wie man eine Bestattung im Sinne des Verstorbenen durch die Wahl der Bestattungsobjekte oder den Mut individuelle Weg zu gehen, planen kann, um dem geliebten Menschen in besonderer Weise gerecht zu werden.

Seit der letzten Ausstellung zu diesem Themenfeld, hat sich im gesellschaftlichen Umgang mit Tod, Bestattung und Trauer vieles verändert. Individualität und persönliche Wünsche spielen heute eine größere Rolle als je zuvor. Neue Formen des Gedenkens und Abschiednehmens eröffnen Möglichkeiten, Bestattungsrituale individueller zu gestalten und stärker an den Bedürfnissen der Hinterbliebenen auszurichten.

Die Symbolik darf leichter und transparenter sein, darf sogar farbig sein und etwas von der bisherigen Schwere verlieren. Darüber hinaus nehmen wir wahr, dass Nachhaltigkeit auch im Bestattungswesen eine sehr ästhetische Umsetzung erfährt. Die Ausstellung schafft einen Zugang zu einem sensiblen Thema und bietet Raum für persönliche Annäherung, Wahrnehmung und neue Perspektiven. (Quelle: Handwerksform Hannover)
Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm.
Das Rahmenprogramm finden Sie hier als .pdf zum Download:
https://www.handwerksform.de/wp-content/uploads/Rahmenprogramm-Trauer-und-Trost.pdf
Weitere Informationen zur Ausstellung: Trauer und Trost – Handwerksform
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr
Samstag 12 bis 17 Uhr
Sonntag, Montag und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Der Besuch der Ausstellungen ist kostenfrei.
Die Handwerksform ist leider nicht barrierefrei.
Mit einem Rollstuhl kann man die Ausstellung im Erdgeschoss, aber nicht das Untergeschoss aufsuchen.
HANDWERKSFORM HANNOVER
Ausstellungszentrum der Handwerkskammer Hannover
Berliner Allee 17
30175 Hannover

Nun ja, diese Ausstellung passt zur Zeit in unser persönliche Umfeld. Da sind leider im laufenden Jahr einige von uns gegangen.
Ich kann es dir nachfühlen. Auch ich erlebe so eine Zeit und daher fand ich diese Ausstellung auch wichtig zu benennen. Liebe Grüße und viel Kraft.