6.6. bis 21.9.2026 Projektraum Admiralitätsstrasse Hamburg | Kunsthaus Hamburg

Für den neuen Projektraum in der Admiralitätstraße entwickelt Andrey Klassen eine raumgreifende Installation, die seine zeichnerische Praxis in den Raum überführt. Ausgehend von Platons Höhlengleichnis, das den Weg von der Illusion zur Wahrheit beschreibt, verschiebt die Arbeit die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit. In der Installation mischen sich Motive aus der Hamburger Stadtgeschichte – etwa des Großen Brands von 1842 – mit kunsthistorischen Referenzen wie Christus in der Vorhölle von Hieronymus Bosch (Nachfolger). Beide Bezugspunkte erscheinen wie düstere Vorwegnahmen einer Gegenwart, in der sich Katastrophe, Glaube an Kontrolle und kollektive Verdrängung überlagern. Der Ausstellungstitel Keiner rannte entstammt dem Song Hamburg brennt der Band 1000 Robota, die mit provokanten Texten auf gesellschaftspolitische Krisen reagiert. Die Ausstellung verweist damit auf das Feuer als zerstörerische und zugleich erkenntnisstiftende Kraft und fordert die Besucher*innen heraus, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen: Welche Bilder erkennen wir als Realität an? Und welche Erkenntnisse haben wir zu lange ignoriert? Kuratiert von Anna Nowak. (Quelle: Kunsthaus Hamburg)
Adresse: Admiralitätsstraße 75, 20459 Hamburg

What a fascinating and intellectually rich exhibition concept. I especially appreciate how Andrey Klassen weaves together philosophy, history, music, and visual art to challenge our assumptions about reality and perception. The reference to Plato’s Cave Allegory provides a powerful framework, while the connections to Hamburg’s history and Bosch’s imagery create a compelling dialogue between past and present.
Nicht mal Lola? ? SCNR
Neee leider nicht 😉
Oooh. I like this image!
I’m really glad to hear that