Tipp: Sauro[Syn]Thesen – Beate Eismann

19. März bis 5. Juli 2026 im Universitätsmuseum Halle

Der Hallesche Kunstverein ist wieder zu Gast im Universitätsmuseum! Die Ausstellung der Schmuckkünstlerin Beate Eismann diskutiert wissenschaftliche Fragen mit künstlerischen Mitteln. Ausgangspunkt für ihre SAURO[SYN]THESEN ist die Überlegung, dass die Wissenschaft von den Lebewesen und Lebenswelten der Erdgeschichte (Paläontologie) nur auf den Hinterlassenschaften vergangenen Lebens beruht. Dabei sind diese oft unvollkommen, Wissenslücken werden durch Hypothesen überbrückt. Warum also nicht selbst eine, wie die Künstlerin sagt, „kühnen Idee“ wagen und paläontologische „Funde“ schaffen, die – als Produkt ihrer Kreativität – einem gerade erst entdeckten Dinosaurier-Organ zugeordnet werden können?

Beate Eismann, Obersteiner Schnittmenge, broche, circa 2007. Collectie Villa Bengel. Foto met dank aan de Fachhochschule Trier©

Entstanden sind Kunstobjekte als höchst ungewöhnliche, kreative und ambitionierte Auseinandersetzung mit der Bildung wissenschaftlicher Hypothesen. Persönliche Interpretationen der gezeigten Objekte durch die Betrachter sind hier ausdrücklich erwünscht. Die seltsam anmutenden, etwa handgroßen Objekte werden hier zum ersten Mal gezeigt. Reale paläontologische Fossilien aus dem Bestand der naturwissenschaftlichen Sammlungen der Universität bereichern die Präsentation.

Laufzeit der Ausstellung: 19. März bis 5. Juli 2026

Die Ausstellung ist auch während der Feiertage geöffnet. Nur am 1. Mai bleibt sich geschlossen.

Ort: Universitätsmuseum, Universitätsplatz 11 (Löwengebäude), 06108 Halle (Saale), 1. OG, Kupferstichkabinett

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung: Zentrale Kustodie

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