26.3. bis 13.5.2026 Kunstraum Schwerin

„…Ute Gallmeister begibt sich auf eine gleichsam archäologische Spurensuche nach dem Gewesenen, bei der benachbarte Assoziationen hinzutreten und die langsam wachsende Bildgestalt mehrfach verändern. Diesem ergebnisoffenen Arbeiten entspricht in den Bildern ein geschichteter Aufbau von locker strukturierten Flächen, die einander überlagern, sich wechselweise verdecken und freilegen – manchmal mit unvermittelt heftigem Gestus, als reiße etwas auf und bringe das ansonsten stabile Gefüge der Bilder ins Wanken. Ihr orthogonales Grundraster schafft Festigkeit, dabei ist die Malerei leicht, ja transparent. Ein immaterieller Raum wird suggeriert, wo Figur und Landschaft als Anlage in der Schwebe bleiben: in der Gestalt der großen, fast monumentalen Farbformen und der durch sie hindurch verlaufenden Konturen einer schemenhaften Figürlichkeit, die im offenen Bildraum verlischt, nicht ohne sich als Spur im Sinne eines Fadens, der der Wiederaufnahme harrt, auch weiterhin zu erkennen zu geben.“ (aus einem Text von Katrin Arrieta) (Quelle: Kunstraum Schwerin)


