Objekte, die von Natur sprechen

Ich wandel auf alten-neuen Pfaden und probiere weiter aus. Objektkunst ist etwas was mich selbst sehr anspricht und ich immer mal wieder „nebenbei“ ausprobiere. Wobei das der Sache nicht gerecht werden würde. So wirklich nebenbei geschieht das nämlich nicht.

In diesem Jahr faszinierte mich unter anderem die Kombination von etwas „Starrem“ wie einem Stein und etwas „Fragilem“ wie Papier. Aus dieser Verschmelzung entstanden diese Werke, von denen aktuell 3 zu sehen sind, weitere sind noch nicht vollständig vollendet.

Foto und Werke von Manuela Mordhorst, 2022

Die vergoldeten Papierkelche erinnern mich an Blüten, aber auch an Gefäße, in denen man etwas aufbewahren kann. Etwas was nur einem selbst gehört, einem wichtig ist, wie ein kleines Geheimnis, das formgeworden im Kelch liegen kann. Spontan denkt man an Blütenkelche, an stilisierte Pflanzen. Bei der Bearbeitung fällt der Kontrast zwischen „hart“ und „weich“ auf. Zwischen „stabil“ und „fragil“. Die Werke haben keine abschließenden Titel im Moment. Sie könnten „Kontraste“ heißen oder aber „Balance“ und mit Sicherheit fallen einem noch viele andere Assoziationen ein.

„Stein und Blüte“ ist bisher nur mein Arbeitstitel 😉

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