Glückliche Festtage & Rauhnächte

Ich bin je eher so der Rauhnächtefan, der diese 12 Nächte in der Weihnachtszeit bewusster er- und durchleben möchte. Die Rauhnächte, die 12 heiligen Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag gelten seit jeher als heilige Zeit. Die zwölf Tage und Nächte stehen symbolisch für die zwölf Monate im neuen Jahr.  Sie sagen jeweils die Ereignisse im zugeordneten Monat vorher, deshalb werden sie auch „Losnächte“ (Losen –> Vorhersagen) genannt. Sie beginnen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. Januar auf den 6. Januar, jeweils von 0:00 bis 24:00 Uhr. Diese Zeit ist eine der Stille, Retrospektive, der Rückschau auf das alte Jahr und der Vorschau auf das Kommende. Der Begriff „Rauhnächte“ kommt von rauh (wild), von Rauch oder Räuchern („Rauchnächte“) und vom mittelhochdeutschen Wort rûch (haarig, pelzig) –> damit war das Aussehen der Dämonen gemeint, die zu dieser Zeit ihr Unwesen treiben. Sie haben ihre Wurzeln in der germanischen und keltischen Tradition und rühren aus der Differenz der Tage im Sonnenjahr (365 Tage) und dem Mondjahr (354 Tage).

Für mich immer eine besondere Zeit der Besinnung, sich innerlich zu sortieren und alte Ziele zu modifizieren oder Neue zu erschaffen. Oder einfach nur den Moment zu leben, so wie er eben gerade ist. Vor 2 Jahren habe ich dieses Bild in der Rauhnächtezeit gemalt:

Ich wünsche allen meinen LeserInnen eine schöne Weihnachtszeit, wie auch immer ihr diese Zeit füllen und begehen mögt.

Herzlich, Eure Manuela

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