12.6. bis 6.12.2026 Haus des Papiers Berlin

In dieser neuen Jubiläumsschau werden die Preisträger*innen des diesjährigen Paper Art Awards: Dirk Krecker, Hideaki Yamanobe und Inka Bell ausgestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten der Künstler*innen Astrid Busch, Christiane Feser, Cem Bora, Goekhan Erdogan, Harriet Groß, Hendrik Czakainski, Justina Moncevi?i?t?, Leiko Ikemura, Sang Mi Lee, Philipp Hölzgen und Xenia Lesniewski. Zusätzlich werden zwei Sonderausstellungen gezeigt, Collage – Fläche und Farbe und Fiber Future Lab.
Seit es Papier gibt, sind die Menschen von diesem Werkstoff fasziniert und berührt. Zartheit und zugleich Stärke.
Als Grundlage für einen Strich oder als Werkstoff aus sich selbst heraus. Vom Vorgang des Schöpfens über
künstlerisches Gestalten bis zur brutalen Verwandlung in einen anderen Aggregatzustand: Die Möglichkeiten sind unendlich. Kein anderer Werkstoff der Kunst ist so sinnlich, präsent und wandelbar wie Papier. (Quelle: Haus des Papiers)
Weitere Informationen zur Ausstellung: Start | HAUS DES PAPIERS
Seydelstraße 30, Ecke Elisabeth-Mara-Straße, 10117 Berlin
Öffnungszeiten
Freitag bis Sonntag
10:00 bis 17:00 Uhr
Letzter Einlass: 16:30 Uhr

What a fascinating exhibition! It beautifully celebrates the remarkable versatility of paper—a material so ordinary in daily life, yet so extraordinary in the hands of artists. I love the idea that paper can embody both fragility and strength, serving as a canvas, a sculptural medium, and even a transformative force in itself.
Auch in meinem früheren Leben spielte Papier eine äußerst wichtige Rolle. Allerdings nicht für die Kunst, sondern fürs Schreiben. Ich hatte immer eine Notizblock mit dabei, um unterwegs meine Gedanken oder auch Erlebnisse kurz festzuhalten. Die digitale Zeit hat das allerdings überflüssig gemacht. Heute reicht das Smartphone. Trotzdem ist der Reiz von Papier keineswegs vergangen. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass das eine spannende Ausstellung ist. Leider bin ich aktuell nicht in Berlin.
Lieber Peter,
danke für deinen Einblick in dein Schreiben. Was du beschreibst habe ich früher ebenso betrieben und fand es toll. Auch handschriftliche Briefe zu schreiben oder zu erhalten, ist nach wie vor bis heute für mich ein Highlight. Etwas was so aus der Mode gekommen zu sein scheint.
Auch im Zeitalter von Smartphones und den schier endlosen Möglichkeiten seine Gedanken festzuhalten, ist es dennoch für mich immer noch wichtig, dies auch oldschool zu tun…und somit hat Papier für mich mehr Facetten, als es zu beschreiben oder es selbst herzustellen, um daraus Kunstwerke zu kreieren.
Papier ist etwas sehr Sinnliches. Allein der Prozess der Herstellung impliziert für mich den Grundgedanken, dass man etwas erschafft aus Resten, aus alten Zeitungen und/oder Büchern, Pappe, Verpackungen usw. und eine Art Upcycling zu erleben. Papier in dieser Form mit neuem Leben zu etwas anderen weiterzuverarbeiten ist einfach eine vielschichtige und spannende Angelegenheit, die auch Aufmerksamkeit erfordert. Es verlangsamt…..das ist irgendwie schön angesichts dieser schnelllebigen Zeiten. Viele liebe Grüße Manuela