Jardim do Mar – Enge Gassen und verregnetes Surferparadies

Der Ort Jardim do Mar, der an der Westküste Madeiras liegt empfing uns …ja wie eigentlich?…im dampfenden Nebel und Regen, der wirklich in Strömen und von allen Seiten gleichzeitig vom Himmel fiel. Also warteten wir erst mal im Trockenen ab, bis das Schlimmste vorbei war und warfen uns anschließend in unser Regenoutfit. Genau da riss dann der Himmel auf.

Das Gute: wir waren gänzlich allein in diesem Örtchen, das steil an der Küste liegt und mit sehr engen Gassen aufwartet. An vielen Häusern findet man die Madonna als Mosaik, Katzen lauerten wie überall auf der Insel in jedem Winkel und die Kirche stand einsam da.

Wir haben uns natürlich runter zur Promenade gewagt und konnten die Wellen beobachten, wie sie sich auf die Wellenbrecher warfen. Steil war dann der Aufstieg wieder, man muss schon fit sein, denn man kommt ordentlich aus der Puste.

Allerdings waren keine Surfer vor Ort, denn das Wetter war wirklich wahnsinnig unbeständig.


Der Ort ist gewiss bei gutem Wetter geradezu pittoresk, allerdings ist dort auch sehr viel zerfallen und wirkt schon eher wie ein Lost Place.

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