Mein Interview im Kunstmagazin COLLECT ART

Ich bedanke mich herzlich für den 4seitigen Beitrag bzw. das Interview in dem Kunstmagazin COLLECT ART zum Thema MINIMALISM Vol. 121 /Special Edition. Ich freue mich wirklich sehr über das Interview, das Interesse und die schöne Umsetzung!

Gleichzeitig kann man die ausgewählten Werke der internationalen Künstler:innen in einer Onlineausstellung sehen und zwar hier.

Zum Thema Minimalismus schreibt das Magazin selbst:

„In einer Welt, die zunehmend von Bewegung, Lärm und Überfluss geprägt ist, lädt uns der Minimalismus dazu ein, innezuhalten. Er fordert uns auf, über den Überfluss hinauszuschauen und darüber nachzudenken, was übrig bleibt, wenn alles Unnötige entfernt wird. Eine Linie, eine Geste, eine Form, ein Farbtupfer oder ein leerer Raum können ausreichen, um eine ganze Idee zu verkörpern.

Diese Ausgabe versammelt eine internationale Auswahl von Künstlern, die sich in Malerei, Zeichnung, Mischtechnik, digitaler Kunst, Fotografie und zeitgenössischen Objekten mit dem Minimalismus auseinandersetzen.

Minimalismus ist nicht einfach nur eine Ästhetik der Einfachheit. Er kann eine Denkweise sein – ein Prozess der Reduktion, der Konzentration und der Entdeckung. Indem sie visuelles Überflüssiges weglassen, schaffen Künstler Raum dafür, dass die Wahrnehmung selbst Teil des Kunstwerks wird. Was ruhig oder zurückhaltend wirkt, kann Schichten von Emotionen, Gedanken, Erinnerungen oder Bedeutungen offenbaren.

In den in dieser Ausgabe vorgestellten Werken nimmt Einfachheit vielfältige Formen an. Sie kann sich durch geometrische Strukturen und sorgfältig durchdachte Kompositionen, durch zurückhaltende Farbpaletten und einzelne Formen oder durch die Beziehung zwischen einem Objekt und dem es umgebenden Raum zeigen. In der Fotografie kann Minimalismus einen alltäglichen Moment in eine Studie über Licht, Stille und Atmosphäre verwandeln. In der digitalen und Mixed-Media-Kunst kann er zu einer Erkundung dessen werden, wie Technologie, Material und Bild auf ihre wesentlichen Elemente reduziert werden können.

Ebenso wichtig ist die Rolle des Fehlenden. Leerer Raum ist niemals wirklich leer; er schafft Freiraum, lenkt die Aufmerksamkeit, bestimmt den Rhythmus und lädt den Betrachter zur Teilnahme ein. Was ein Künstler bewusst auslässt, kann ebenso bedeutsam werden wie das, was vorhanden ist.

Der Minimalismus regt zudem zu einer anderen Art des Betrachtens an. Anstatt eine unmittelbare Reaktion zu fordern, fordert uns ein minimalistisches Werk möglicherweise dazu auf, bei ihm zu verweilen – um subtile Veränderungen, Zusammenhänge, Texturen und Details wahrzunehmen, die sich nach und nach offenbaren. In diesem Sinne kann Einfachheit im Geist des Betrachters Komplexität erzeugen.

Die in Band 121 vorgestellten internationalen Künstler nähern sich dem Minimalismus aus ganz persönlichen Perspektiven. Ihre Werke zeigen, dass Reduktion nicht zwangsläufig Einschränkung bedeutet. Im Gegenteil: Das Weglassen des Überflüssigen kann Raum für mehr Freiheit, Kontemplation und Vorstellungskraft schaffen.

Diese Ausgabe ist eine Einladung, inne zu halten, genau hinzuschauen und die Kraft des Wesentlichen wiederzuentdecken.“ (Quelle: Collect Art)

Die Ausgabe und auch das mit mir geführte Interview kann man hier lesen (Seite 17-20):

Collect Art ist eine Kulturorganisation mit mehreren Abteilungen, die im Januar 2020 in Tiflis, Georgien, gegründet wurde.

Alles begann mit der Vertretung, Förderung und Unterstützung lokaler Künstler; heute bietet die Organisation nationalen und internationale Künstlern eine neue Plattform, einschließlich privatem Künstlermanagement, Ausstellungen, saisonalen und Sonderausgaben von Magazinen sowie Kunstbüchern.

Das vorrangige Ziel von Collect Art(work) ist es, aufstrebende und zeitgenössische Künstler zusammenzubringen, kreative interkulturelle Erfahrungen zu fördern und zu etablieren sowie das Bewusstsein im Kunstsektor zu schärfen.

Mehr und weitere Informationen hier: Art Gallery | Collect Art

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