Artist Talk: Gabriele Kubitschek – Inspiriert von Natur und inneren Lebenswegen

Hallo liebe Gabriele, willkommen in meinem Blog und vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dich meinen Fragen zu stellen.

Manuela: Kannst du dich bitte kurz vorstellen? Woher stammst du und wo lebst du?


Gabriele: Mein Name ist Gabriele Kubitschek. Ich bin Bildende Künstlerin und Autorin und wohne die
meiste Zeit des Jahres in München, pendle aber während des Jahres zwischen München und Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Geboren und aufgewachsen bin ich nahe der österreichischen Grenze in einem kleinen Dorf im Berchtesgadener Land mit viel Platz für Abenteuer.

Gabriele Kubitschek beim Malen | 2023 | Foto von Stefanie Grindinger

Manuela: Erzähle doch ein wenig, wie du zur Kunst gekommen bist und was du beruflich
vor deinem Leben als Künstlerin getan hast.


Gabriele: Kreativ zu sein und etwas mit den eigenen Händen zu gestalten gehörte in meiner Familie ganz selbstverständlich zum Alltag. Meine Großmutter erzählte Geschichten und schrieb Gedichte, meine Mutter liebte die Bauernmalerei. So war mir lange nicht bewusst, dass meine eigene Freude am Gestalten ein besonderes Talent sein könnte.
Mein beruflicher Weg begann zunächst in der Pädagogik. Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin und
einer Weiterbildung in Logopädie entwickelte ich 2001 mein kreativpädagogisches Konzept „BIM-BAM
BINI“ zur Kunst- und Sprachförderung für Kinder.
Erst nach einem Burnout im Jahr 2006 entschied ich mich, meinen eigenen künstlerischen Weg
konsequent zu gehen.

Manuela: Gab es z.B. ein besonderes Ereignis, das den Ausschlag dafür gegeben hat, um die künstlerische Laufbahn einzuschlagen?


Gabriele: Ja – das war Florenz. Kurz nach meiner Ausbildung zur Erzieherin verbrachte ich 1983 einige Monate
dort, um Italienisch zu lernen. Diese Stadt hat mich tief beeindruckt. Überall begegnete mir Kunst, in Museen, auf der Ponte Vecchio, in Galerien und im öffentlichen Raum.
Diese Atmosphäre hat mich sehr inspiriert. Zurück in München begann ich wieder intensiv zu malen, zunächst für mich selbst und später auch für Freunde. Parallel zu meiner Arbeit als Erzieherin bereitete ich mich auf ein Kunststudium vor, besuchte die Zeilerschule in München und ging regelmäßig auf Ausstellungen. In dieser Zeit lernte ich unter anderem den Maler Rudolf Ortner, Heidi Reubelt (Modezeichnung) und Rudi Seitz (Schule der Fantasie) kennen, die mir wichtige künstlerische Impulse für meinen Weg gaben.
Kurz vor der Aufnahmeprüfung stellte ich mir jedoch noch einmal die grundsätzliche Frage, ob mein Weg tatsächlich über die Kunstakademie führen soll. Letztlich habe ich mich dagegen entschieden.
Einerseits fand ich das Studium an der Akademie super spannend und gleichzeitig bin eher ein Freigeist und suche gerne meinen ganz eigenen Weg auch in der Kunst. Rückblickend denke ich, dass diese Entscheidung richtig war, auch wenn sie sicher nicht der leichtere Weg war.

Manuela: 2007 hast du eine Künstlergruppe ins Leben gerufen. Wie ging es von da an für dich künstlerisch weiter?


Gabriele: 2007 gründeten wir, zwölf Künstler und Künstlerinnen aus Haidhausen, die Gruppe 1Stein28. Wir
waren eine bunte und lebendige Gemeinschaft aus MalerInnen, Bildhauern und FotografInnen. Im Winter waren die Atelierräume eisig kalt, aber für uns alle war es ein großes Glück, überhaupt ein bezahlbares eigenes Atelier im Herzen von München zu haben. 2012 waren wir mittlerweile 20 KünstlerInnen, doch im Herbst des selben Jahres wurde unser
Pachtvertrag leider nicht mehr verlängert und so mussten wir die Räume aufgeben und die Gruppe
zerstreute sich von München bis Amerika.

Momentum | 2007 | Gabriele Kubitschek (ein typisches Werk aus der Zeit von 1Stein28)

Manuela: Wie ordnest du deine Kunst ein? Womit beschäftigst du dich thematisch in deinem Schaffen?


Gabriele: Ich sehe mich als zeitgenössische, abstrakte Künstlerin. Ich liebe es experimentell, vielschichtig und
prozessorientiert zu malen. Meine Arbeit ist inspiriert von der Natur und eher kontemplativ. Als zeitgenössische Malerin fasziniert mich das Leise, die Zwischentöne im Leben, das, was wir oft eher fühlen als sehen. In meinen abstrakten Werken geht es um Atmosphäre, um Wandlungsprozesse und um unsere Verbindung mit der Natur die uns erdet. Dabei interessiert mich weniger das realistische Abbilden der Natur und ihren Rhythmen als vielmehr die Atmosphäre, die sie in uns auslösen kann.


Künstlerisch zu arbeiten bedeutet für mich auch die Fragen der Zeit wahrzunehmen und sie in den eigenen Werken zu reflektieren, wie beispielsweise aktuell in der Serie: Lebenslinien. Meine Vision ist es, Kunst zu gestalten, die Räume verwandelt und harmonisiert. Die sie zu Räumen werden lässt in denen Menschen neue Energie und innere Ruhe finden können.

Foto links: Gesammelte Zeit II | Semiabstraktes Blumenbild | Gabriele Kubitschek

Foto rechts: Kunst fürs Kinderzimmer1: Schlaf gut | Acryl auf Leinwand | Gabriele Kubitschek

Manuela: Du lebst nicht nur in München, sondern auch in Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Auch dein Ausstellungsleben teilst du auf diese beiden Metropolen/Städte auf. Wie kam es dazu?


Gabriele: Mein Mann und ich suchten ein winterwarmes Reiseziel das nicht zu weit von Deutschland entfernt ist.
So kamen wir durch den Tipp von Freunden nach Teneriffa. Es war nie geplant dass wir die Reise wiederholen, doch die Insel hat uns beide begeistert und so kommen wir immer wieder gerne. Das Angebot in Puerto de la Cruz auf Teneriffa 2022 auszustellen kam im Herbst 2021. Darüber habe ich mich sehr gefreut, vor allem auch deshalb, weil mich die besondere Geschichte des Museums Westerdahl seit unserem ersten Besuch fasziniert hat.

Manuela: Hat das Leben auf Teneriffa einen signifikanten Einfluss auf deinen Schaffensprozess?

Gabriele: Ja, ich denke schon. Wenn ich auf der Insel bin, so direkt am Meer, schätze ich vor allem die Weite. Die
wuchernde Kraft der Natur, ihre Farbenpracht und dieses so besondere Licht Teneriffas, sie fließen ganz sicher mit in meine Kunst ein, auch wenn ich wieder in München bin. Gleichzeitig fehlt mir auf der Insel aber auch die erdige Kraft der bayerischen Berge und Seen, die Stille des Winters und die besinnliche Ruhe in der Adventszeit. Im Grunde bewegt sich mein Leben ständig zwischen zwei Welten die ziemlich unterschiedlich sind. Ich versuche von jeder das mit in meine Kunst hinein zu nehmen, was mir am wichtigsten ist. Von Bayern eher das Ruhige und erdig Traditionelle und von Spanien das bunte, lebhafte und fröhliche Miteinander.

Mondnacht, abstrakte Blumen, Acryltechnik auf Leinwand, Gabriele Kubitschek

Manuela: In deiner überwiegend abstrakten Kunst sieht man neben Stille und Ruhe auch Lebendigkeit, Farbigkeit und Dynamik. Was bewegt dich, was treibt dich an, wie würdest du selbst deine Malerei beschreiben wollen?


Gabriele: Ich arbeite heute bewusst semiabstrakt, mit stark abstrahierten Motiven, die an Blumen, Gärten oder
Meereslandschaften erinnern. Farben spielen dabei eine zentrale Rolle. Farbe ist Schwingung und trägt Emotionen, Stimmungen und Erinnerungen in sich, sie macht das Unsichtbare für den Betrachtenden fühlbarer. Außerdem liebe ich es Materialien, Farben und Symbole mit einander auf der Leinwand oder auf Papier zu verweben.
Meine frühen Arbeiten waren stärker naturalistisch und nach außen gerichtet. In den letzten 30 Jahren hat sich meine Bildsprache aber zunehmend auf das Wesentliche reduziert. Heute geht es mir um kraftvoll stille Momente, um innere Einkehr und den Frieden mit sich selbst.

Manuela: Was brauchst du um schöpferisch tätig zu sein?


Gabriele: Das Gefühl in mir selber ausgeglichen zu sein ist mir beim Malen sehr wichtig. Deshalb sind die frühen
Morgenstunden für mich so kostbar. Sie schenken mir, trotz all dem ganz normalen Trubel, einen harmonischen und ruhigen Einstieg in den Tag. Ich bin generell eher eine Frühaufsteherin. Auf Teneriffa starte ich den Tag mit einem Spaziergang am Meer entlang; in München beginne ich meist mit einer großen Kanne grünem Tee und einer kurzen
Meditation auf dem Balkon. Wenn ich anschließend spüre, dass ich trotzdem innerlich noch nicht im Gleichgewicht bin, erledige ich zuerst lieber anstehende Büroaufgaben und erst anschließend gehe ich an eine Leinwand. Ich denke,
dass meine Stimmung meinen malerischen Ausdruck direkt beeinflusst, und deshalb ist es mir wichtig
erst innerlich zur Ruhe zu kommen.

Foto links: Bluetentraum rosa | 2025 | Gabriele_Kubitschek

Foto rechts: Roter Mohn l | 2011 | Gabriele Kubitschek

Manuela: Wie entstehen deine Werke? Mit welchen Materialien arbeitest du?


Gabriele: Meine Werke entstehen meist in Acryl- und Aquarelltechnik, gerne auch in Mixed-Media-Art. Ich liebe
es Farben und Materialien mit den Händen zu spüren. Für den Gestaltungsprozess nutze ich deshalb die unterschiedlichsten Malwerkzeuge, von Küchenschwämmen, Naturmaterialien bis hin zu feinen chinesischen Kalligraphiepinseln. Wenn ich länger nicht male oder zeichne, habe ich das Gefühl danach „hungrig“ zu sein. Nach dem
Gestaltungsprozess, den Farben und der Bewegung im Malen. Ich muss einfach malen, egal ob auf Papier oder Leinwand, sonst fehlt mir etwas Essenzielles. Wenn ich mir unklar bin, mit welcher Farbe ich ein neues Werk beginnen soll, grundiere ich zuerst die neue Leinwand, oder skizziere einen freien „Strichsalat“ als Vorarbeit auf Papier. So kann ich mich in ein neues Thema leichter hinein finden und mich darauf konzentrieren. Doch wenn ich dabei schon zu
Beginn einer ganz genauen, festen Vorstellung folgen möchte funktioniert der Malprozess nicht. Manchmal wache ich morgens mit der Vorstellung zu einem neuen Werk auf das mich vollkommen begeistert. Ich starte dann voller Motivation und jedes Mal, selbst wenn es dokorativ ist, fehlt dem Bild dann etwas. Erst wenn ich auf das Bild selbst höre, mich von ihm führen lasse, dabei spielerischer werde, erreiche ich die Harmonie, den Ausdruck den ich suche.
Da ich immer Schicht für Schicht lasierend arbeite sind Serien von drei bis zwölf Werken sinnvoll. Das hat den Vorteil, dass wenn das eine Bild noch trocknet ich schon am nächsten weiterarbeiten kann.

DeepBlue II | 2024 | Gabriele Kubitschek

Manuela: Wo entstehen deine Werke?


Gabriele: Wenn ich in München bin und es das Wetter zulässt, male ich vor allem im Garten oder auf der kleinen
Loggia meiner Wohnung. Auf Teneriffa habe ich einen Teil unseres Balkons zu einem mobilen Atelier ausgebaut. Durch den ständigen Wechsel unserer Wohnorte ist es in München leider schwierig, ein zusätzliches Atelier zu mieten.
Skizzen und Ideen für neue Serien entstehen meist draußen, im lebendigen Gewusel eines Cafés, unterwegs im Bus oder in der Natur. Dafür habe ich stets ein kleines Skizzenbuch und einen Stift mit dabei. Wenn mich ein bestimmtes Thema besonders beschäftigt, sammele ich so Eindrücke, Ideen und Impulse wie ein Eichhörnchen und bringe sie später vorsortiert in meine direkte Atelierarbeit ein.

Foto links: Gabriele Kubitschek in ihrem Atelier in Puerto de la Curz/ Teneriffa | 2025

Foto rechts: Gabriele Kubitschek, Foto von Stefanie Grindinger

Manuela: Gibt es Techniken oder Materialien, mit denen du gerne experimentieren wollen würdest?

Gabriele: In meinen Anfangsjahren dachte ich, nur klassische Ölmalerei sei „echte“ Kunst. Doch der Geruch von
Terpentin war mir immer unangenehm, und im Laufe der Jahre habe ich Schritt für Schritt gelernt, mich von diesem Denkmuster zu lösen und meiner eigenen Experimentierfreude zu vertrauen. Ich liebe es Farben und natürliche Naturmaterialien mit unterschiedlichen Techniken auf Leinwand oder Papier zu verbinden. Aktuell interessiert mich besonders wie ich aus Pflanzen und Blüten Pigmente zum malen herstellen kann.

Weiter Atem | Objekt aus Naturmaterial | 2019 | Gabriele Kubitschek

Manuela: Wieviel Raum und Zeit nimmt Kunst in deinem Leben ein?


Gabriele: Kunst ist mein Lebenselexier, sie begleitet mein Leben und ist stets präsent. Wenn ich länger nicht
malen kann, dann werden ich innerlich unruhig. Es macht mich einfach glücklich zu malen und zu gestalten.

Manuela: Gibt es Menschen, die deine Kunst beeinflusst haben?


Gabriele: Meine Mutter hat mich sicher mit ihrer Liebe zur Natur und Bauernmalerei geprägt. Wesentlich für meinen künstlerischen Weg waren auch meine Lehrer Rudolf Ortner und Heidi Reubelt. Rudolf Ortner, als ehemaliger Bauhausschüler, vermittelte mir viel über Farbkomposition und verbindende Strukturen, und Heidi Reubelts hat mich für figuratives Zeichnen begeistert. Und nicht zuletzt, habe ich in den Aktzeichenkursen der Zeilerschule in München zum ersten Mal wirklich verstanden was Zeichnen bedeutet. Als Künstler inspirieren mich immer wieder William Turner, Claude Monet, Enrico Della Torre oder die amerikanische Künstlerin Barbara Rogers. Doch es gibt in jeder Ausstellung die ich besuche neue Eindrücke die ich daraus mit nehme und die meine Entwicklung mit beeinflussen.
Neben diesen künstlerischen Einflüssen haben mich aber auch Persönlichkeiten wie Marc Aurel, Viktor
Frankl und Janusz Korczak durch ihre Haltung und ihren Blick auf das Leben inspiriert.

Manuela: Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Spaß und was fordert dich am meisten heraus?

Gabriele: Am meisten Freude bereitet mir die Lebendigkeit und Kraft, die im Gestaltungsprozess selbst steckt.
Wichtig sind mir auch die Gespräche mit Menschen die sich mit meiner Kunst beschäftigen. Und oft kommt es mir so vor, als ob ich für Freunde male. Von denen ich manche schon kenne und andere noch nicht.
Meine größte Herausforderung in der Malerei ist es, meinen eigenen Perfektionismus loszulassen. Den Punkt zuzulassen wann sich ein Kunstwerk rund und harmonisch anfühlt um es zum richtigen Zeitpunkt abzuschließen.

Foto links: Kunst mit Kindern | Gabriele Kubitschek

Foto rechts: Kunst für Kinder Apfelbäumchen mit Wiege | Gabriele Kubitschek

Manuela: Was war Deine schönste Reaktion auf Deine Kunst, die Du bekommen hast?

Gabriele: Besonders berührt haben mich bisher zwei Reaktionen auf meine Arbeit. Die erste war ein Zeitungsartikel anlässlich meiner Auszeichnung im Jahr 2012. Darin hieß es: „Von besonders innovativer Herangehensweise zeugt das Werk von Gabriele Kubitschek, die als Erste aufs Siegerpodest stieg. Die freischaffende Künstlerin erhielt für ihr Wandobjekt MitEinAnder … Die Botschaft: Im Miteinander gemeinsam sein, rund werden, zusammenwachsen und sich dabei im MitEinAnder neu erfinden.“

Wandobjekt, Papier, Auszeichnung 2012, MitEinander-Guatemala, Gabriele Kubitschek

Die zweite Erfahrung machte ich 2022 während meiner Ausstellung Alma de Flores in Puerto de la Cruz. Während der Corona-Maßnahmen durften jeweils nur zwei bis drei Personen mit Maske die Ausstellungsräume betreten. Eine Besucherin kam eine Woche lang täglich, um vor einer kleinen Flusslandschaft zu stehen und das Bild still zu betrachten. In der folgenden Woche entschied sie sich, das Werk zu kaufen. Als ich sie fragte, warum sie dieses Bild gewählt hat, sah sie mich mit Tränen in den Augen an und sagte:
„Es verschafft mir Luft. Es ist wunderbar.“ Dieser Moment hat mich tief berührt. Mir wurde bewusst, dass ein Bild manchmal mehr sein kann als ein Kunstwerk, es kann Hoffnung schenken.

Oberhaching · Wieder Kunstpreis vergeben | Wochenanzeiger

Manuela: Welche Ausstellungen und künstlerische Projekte haben dich in deinem Werdegang besonders geprägt?

Gabriele: Die Ausstellung Alma de Flores 2022 war für mich ein wirklicher Schlüsselmoment. Zum ersten Mal spürte ich die tiefere Wirkung meiner Gemälde auf Menschen und, dass sie weit mehr bewirken können als nur als Raumdekoration zu dienen. Die Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern aus Ländern von Estland bis Brasilien zeigten mir, dass Kunst Menschen auf einer sehr persönlichen und tiefen Ebene verbindet. Nationalität spielt dabei keine Rolle; Kunst ist für mich eine Sprache die direkt von Herz zu Herz verbindet.

Manuela: Eine Frage, die Dich gerade bewegt.

Gabriele: In den letzten Tagen ist eine liebe Malerfreundin, Hildegard Brutar, hier auf Teneriffa verstorben. So
beschäftigt mich das Thema: Abschied und Freundschaft, gerade ganz besonders.

Manuela: Was hat dich zuletzt inspiriert?

Gabriele: Jeder Augenblick bringt die Möglichkeit für eine neue Inspiration. Das Leben kommt mir vor wie ein
großer, weiter Fluss, der ständig neue Ideen und Inspirationen mit sich bringt. Mal sind es die Farben draußen in der Natur und dann wieder Gerüche wie frisch gemähtes Gras oder das Rauschen des Windes in den Blättern oder das Meer.

Manuela: Was ist Kunst für dich? In 3 Worten!


Gabriele: Liebe zum Leben

Manuela: Woran arbeitest du im Augenblick?

Gabriele: Außer der neuen Serie von: „Geschichten hinter dem Gartenzaun IV.“ aktualisiere ich gerade meine Atelier Webseite. Dann steht noch die Erweiterung meines Bilderbuch`s: Die Regenbogen Blume, auf dem Plan. Ich möchte es in Spanisch, Italienisch und Schwedisch übersetzen lassen. Und natürlich freue mich schon auf meine kreative Frauengruppe hier in Puerto ab Januar 2026.

Foto links: Geschichten hinter dem Gartenzaun Nr. 13, Mischtechnik, Gabriele Kubitschek

Manuela: Welches war dein bislang schönstes Projekt?

Gabriele: Es gab schon viele schöne Projekte und Momente in meinem Leben, doch mein schönstes Projekt ist
wohl immer das, an dem ich gerade arbeite

Manuela: Welche Frage habe ich dir hier nicht gestellt?

Gabriele: Was vielleicht noch interessant für die LeserInnen sein könnte ist, dass es mir Mensch und Künstlerin
wichtig ist mich sozial zu engagieren. Dazu gehören beispielsweise die Familienprojekte hier auf Teneriffa die mein Mann und ich seit über 10 Jahren unterstützen. Oder die Kunstauktionen von Round Table 13 (Künstler helfen Kindern) bei der ich regelmäßig seit 2008 teilnehme.

Manuela: Deine nächsten Projekte, wo kann man dich und deine Kunst in diesem Jahr sehen?

Gabriele: Die Werke an denen ich gerade hier auf Teneriffa arbeite sind noch bis Ende März 2026 in Puerto de la
Cruz zu sehen. In München läuft aktuell noch meine Einzelausstellung: Ein „Hauch von Sommer“, in der Arztpraxis von Frau Dr. Fassnacht (Haidhausen). Aktuelle Informationen zu Ausstellungen und Projekten gibt es immer in meinem monatlichen Atelierbrief. Ich freue mich immer über Interesse an meiner Arbeit.

Ein Hauch von SommerI | 2025 | Gabriele Kubitschek

Manuela: Wo kann man dich online finden?

Gabriele: Website –>Gabriele Kubitschek. Bildende abstrakte Künstlerin und Autorin

Instagram –>Instagram

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