Ausstellungseröffnung: 27. März 2026, 18 bis 20 Uhr, 28. März 2026 bis 30. Juni 2026 auf zwei Etagen Galerie Vera Munro Hamburg

Eine umfassende Retrospektive des leider viel zu früh verstorbenen Künstlers Günther Förg (1952–2013) präsentiert die Galerie Vera Munro auf zwei Etagen. Förg zählt zu den einflussreichsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Sein Lebenswerk ist geprägt von einer medienübergreifenden kritischen Auseinandersetzung mit der Moderne und beinhaltet Malerei, Fotografie, Skulptur und Architekturbezug.
Förg entwickelte sein Werk aus der Abstraktion heraus. Er übernimmt ihre Formensprache – Reduktion, Geometrie, Materialbewusstsein – und stellt sie zugleich in Frage. Ein wiederkehrendes Motiv ist das Raster. Es verweist auf die Ordnungssysteme der Nachkriegskunst und erinnert an konstruktivistische und minimalistische Positionen der Moderne.
In den Jahren zwischen 1987 und 1990 schuf der Künstler Werkgruppen aus Kupferplatten. In einem Zusammenspiel von Farbe und dem Material Kupfer erweitert der Künstler das Verständnis von Malerei. Einerseits verleihen die sichtbaren Verschraubungen diesen Arbeiten einen industriellen Charakter, andererseits gibt der warme Farbton des rötlich schimmernden Metalls den Arbeiten eine ruhige und sinnliche Ausstrahlung. Die reflektierende Metalloberfläche reagiert auf Licht und Raum, wodurch das Werk je nach Standort sein Aussehen verändert.
In der Galerie Vera Munro werden Arbeiten von Günther Förg aus allen Phasen seines Schaffens zu sehen sein. Angefangen von sehr frühen Werken bis hin zu einer seltenen Kupferarbeit wird das gesamte Spektrum des Künstlers abgebildet. Tabea Roth (Quelle: Kunst:letter)
Günther Förg
28.3. – 30.6.2026
Galerie Vera Munro
Heilwigstr. 64
D-20249 Hamburg
Tel.: +49-40-474746
Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr
Eintritt frei
www.veramunro.com
