28.02.bis 14.06.2026 im Kunstmuseum Luzern, Schweiz

In der Schweiz gilt Maria Piniska-Beres (1931–1999) als Neuentdeckung, in ihrem Heimatland Polen ist sie längst als Pionierin berühmt. Das Kunstmuseum Luzern widmet der feministischen Künstlerin eine umfassende Retrospektive.

Piniska-Beres‘ künstlerisches Schaffen umfasst Skulpturen, Installationen und Performances, die sich kritisch mit Geschlechterrollen und Gesellschaftsstrukturen auseinandersetzen. Ihr Werk zeugt von den Erfahrungen einer Künstlerin, die sich während des Kalten Krieges aus dem Korsett gesellschaftlicher Zwänge und patriarchaler Ordnung befreit. Sie bricht mit den Konventionen ihrer traditionellen Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau und entwickelt eine eigene Formsprache, in die sie weiche Materialien wie Schaumstoff integriert. Die Farbe Rosa ist dabei ihr Erkennungsmerkmal. Sie reagiert damit auf das im Kommunismus omnipräsente Rot und transportiert zugleich ihre feministische Botschaft. Ihre Skulpturen nehmen Raum ein, sind teils erotisch, subtil, doch gleichzeitig direkt und voller Ironie.

Kuratiert von Heike Munder und Jaros?aw Suchan in Kooperation mit Kunstmuseum Bochum, mitorganisiert durch Adam Mickiewicz Institut, mitfinanziert durch das Ministerium für Kultur und nationales Erbe der Republik Polen
Weitere Informationen rund um die Ausstellung: Maria Piniska-Beres | Kunstmuseum Luzern
Kunstmuseum Luzern
Europaplatz 1
6002 Luzern
Schweiz
Dienstag bis Sonntag 11–18 Uhr
Mittwoch 11–19 Uhr

What a compelling and beautifully presented exhibition highlight! The tribute to Maria Piniska-Beres captures both her artistic courage and her groundbreaking role in feminist art with great clarity and admiration. I especially appreciate how her use of color, material, and performance is described as both poetic and rebellious—revealing an artist who transformed personal expression into cultural resistance.