Raum für Verortungen: Meine Impressionen von der „formhoch³“-Vernissage

Was für ein Auftakt! Am vergangenen Sonntag, dem 1. November 2026, durfte ich die Eröffnung unserer traditionellen Verkaufsausstellung „formhoch³“ im GalerieSalon der GEDOK NiedersachsenHannover miterleben. Unter dem diesjährigen Motto „Verortungen“ kamen 15 Künstlerinnen zusammen, um ihre Werke zu präsentieren – und ich bin immer noch ganz berauscht von den vielen Eindrücken, Begegnungen und Gesprächen.

Auch ich bin als Neuzugang der Gedok Niedersachsen Hannover mit 3 Werken vertreten. Die Ausstellung vereint neue und langjährige Mitglieder.

Wenn man den GalerieSalon betritt, spürt man sofort diese ganz besondere Energie, die entsteht, wenn angewandte und bildende Kunst so dicht und harmonisch miteinander verschmelzen. Jede von uns hat das Thema „Verortungen“ auf ihre eigene Weise interpretiert.

Neumitglied trifft auf Neumitglied Annette Böwe, schön war es

Beim Schlendern durch den Raum faszinierte mich besonders die Vielfalt der Disziplinen und die optimale Hängung und Präsentation der Werke. Das Thema Identität, Herkunft und Verortung zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Ausstellung, bricht sich jedoch in jedem Exponat völlig anders.

Es ist diese Mischung aus handwerklicher Präzision und tiefem emotionalen Gehalt, die „formhoch³“ auch in diesem Jahr zu einem echten Highlight macht.

Foto links: Papierarbeiten von Eva Bellack, die abends beleuchtet eine ganz besondere Atmosphäre erzeugen | Schmuck von Melanie Rundel-Milzner | hinten links an der Wand: lyrische Zeichnungen von Beatrice Nunold und rechts daneben 2 meiner keramischen Assemblagen

Foto rechts: Werke unter Glas sind von der Gastkünstlerin, die ich eingeladen habe Karen Hessmert | die 3 Bücher vorne sind von Angelika Dors und die Papierarbeiten rechts im Bild sind wieder von Eva Bellack

Mein persönliches Fazit:

Die Vernissage war für mich weit mehr als nur eine Ausstellungseröffnung. Es war ein Wiederankommen, ein Austausch unter Kolleginnen und ein wunderbar inspirierendes Gespräch mit den vielen Gästen, die den Weg zu uns nach Hannover gefunden haben. Kunst braucht diesen Raum, um zu atmen – und sie braucht Menschen, die sich auf diese Verortungen einlassen.

Wer die Eröffnung verpasst hat, hat zum Glück noch reichlich Zeit: Die Ausstellung läuft noch bis zum 20. Dezember 2026 und jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag zu sehen. Kommt vorbei, lasst die Werke auf euch wirken und findet vielleicht euer ganz eigenes Lieblingsstück (oder ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk).

Hier gibt es noch mehr Fotos zu sehen:

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