Tipp: Ruth Asawa – Fondation Beyeler

18.10.2026–10.1.2027 in der Fondation Beyeler

Ruth Asawa, Porträt der japanisch-amerikanischen Künstlerin, November 1954

Die erste Retrospektive Ruth Asawas (1926–2013) in Europa zeigt eindrucksvoll, wie die US-amerikanische Künstlerin mit japanischen Wurzeln einfachste Materialien in faszinierende Objekte verwandelte und dabei die Grenzen zwischen Abstraktion und Figuration, Kunst und Kunsthandwerk, Aktion und Kontemplation aufhob. Das vielseitige Werk Asawas umfasst Draht- und Bronzeskulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Gemälde sowie Arbeiten im öffentlichen Raum.

Ruth Asawa

Ende der 1940er-Jahre studierte sie am legendären Black Mountain College bei Josef Albers und anderen, wie Richard Buckminster Fuller und Merce Cunningham. Ab 1949 lebte sie in San Francisco, wo sie begann eine eindrucksvolle Werkgruppe filigraner Drahtskulpturen zu schaffen. Parallel dazu fertigte sie vielgestaltige Zeichnungen, die eigenständig neben den Skulpturen stehen.

Ruth Asawa

Die Ausstellung macht die Wechselwirkungen zwischen all diesen Ausdrucksformen anschaulich. Ab den späten 1960er-Jahren realisierte sie zahlreiche öffentliche Auftragsarbeiten wie Brunnen, Wandbilder und Gedenkstätten und setzte sich maßgeblich für die Kunsterziehung in der kalifornischen Bay Area und darüber hinaus ein. Die Ausstellung bietet die seltene Gelegenheit, das Werk der in den USA berühmten Künstlerin Ruth Asawa in Europa in all seinen Facetten zu entdecken. (Quelle: Fondation Beyeler)

Weitere Informationen und Fotoansichten der Ausstellung: Ruth Asawa | Beyeler

Montag–Sonntag: 10–18 Uhr
Mittwoch: 10–20 Uhr

Baselstrasse 101,
4125 Riehen, Schweiz

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